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RISIKOINTELLIGENZ


Frage 1: Was sind Risiken in unserem Leben?

Etwas ist nicht ganz klar geworden im Gespräch mit dem Chef – was tun, nachfragen oder laufen lassen? Die Kollegin sägt an Ihrem Stuhl, wonach ist Ihnen: Kampf oder Flucht? Die überraschend angebotene Führungsrolle annehmen oder doch noch lieber zwei Jahre warten?
Wo immer wir handeln - Risiken begleiten uns und stellen uns immer wieder vor Entscheidungssituationen. Und das für jeden von uns auf eine andere Art und Weise. Wir schätzen Situationen sehr unterschiedlich ein und reagieren alle entsprechend anders. Wir alle leben in einer jeweils subjektiven Wirklichkeit.
Ob wir etwas als Risiko einschätzen, das hängt von jedem einzelnen selbst ab. Und entsprechend sind bestimmte Situationen für die einen riskant, für die anderen aber gar kein Thema. Wer den Dschungel nicht kennt, wird dort vieles riskant finden. Wer den Verkehr in Manhattan zum ersten Mal erlebt, wohl ebenso. Wer in Manhattan lebt, könnte das alles für völlig normal halten. Es kommt immer darauf an, wo wir herkommen, was unsere Muster, Erfahrungen und Gewohnheiten sind.
Aber mehr als das: Risiken sind emotional begründet. Denn nur da, wo wir Angst, Schreck, Ärger, Wut erleben (und sei es auch als Nervenkitzel), finden wir Risiken.

Frage 2: Was verändert Risikointelligenz?

Bewusstheit und Innen- oder Selbststeuerung im Umgang mit den Risiken in unserem Leben, darum geht es bei Risikointelligenz. Im Gegensatz dazu stellen die meisten von uns nur auf Autopilot: Eine unbekannte Kiesgrube im Hochsommer – selbstverständlich mit Kopfsprung rein! Ein dunkler Wald – auf keinen Fall jetzt noch ein Abendspaziergang, auch wenn die Lichtung lockt – das kann nicht gut gehen!
Nicht alle unsere Muster sind Erfolgsmuster. Es geht bei risikointelligentem Tun darum, alte Gewohnheiten und eingefahrene Muster zu überprüfen: Ist es wirklich nötig, wenn ich als erwachsene Frau jeden abendlichen Wald per se meide? Muss ich mit 40 noch immer wie auf Knopfdruck in jeden Tümpel hechten? Nein.
Wir können aufhören, uns von alten Gewohnheiten, aber auch vom Alarmismus der Medien lenken zu lassen, und anfangen, uns in unserem eigenen Leben richtig zuhause zu fühlen. Das heißt: raus aus der Außensteuerung, rein in die Innensteuerung!
Wir können über uns hinauswachsen, wir können unsere Innensteuerung ausbauen, einen neuen Zugang zu unseren Ressourcen zu finden: Risikointelligenz – und damit die Fähigkeit, angemessen und immer wieder neu auf die Herausforderungen der Welt zu reagieren - ist trainierbar, erlernbar. Es geht darum, mehr vom eigenen Leben zu leben.

Frage 3: Was ist Risikointelligenz genau?

Risikointelligenz ist die Nutzung unserer individuellen Innensteuerung, sprich: die konkrete Nutzung unserer ganz persönlichen Antennen, Alarmgeber, Erfahrungen und Erfolgssysteme. Konkret heißt das: Risikointelligenz setzt auf den bewussten Umgang mit unseren Gefühlen, unseren Bauchentscheidungen, unserem Erfahrungswissen, unserer ganz subjektiven Wirklichkeit. Nötig ist dazu: Zugang zu unseren Gefühlen, raus aus den Illusionen und rein in die Wahrheit unseres tatsächlichen, ganz realen Lebens.
Wer seine Risikointelligenz entwickelt, kann in den kleinen großen Katastrophen besser und kreativer reagieren, spart Zeit, Energie, Aufwand und stabilisiert sich im Innersten. Und natürlich sind dann auch die großen Katastrophen ganz anders zu meistern!

Frage 4: Was gehört genau zur Risikointelligenz?

Bewusstheit, Wahrnehmung, Zugang zu den eigenen Gefühlen, Autonomie emotional und intellektuell, Realitätssinn, Erfahrungswissen, Handlungskompetenz, Bereitschaft zum Handeln, Klarheit

Frage 5: Und welche Nebenwirkungen gibt es beim Einsatz von Risikointelligenz?

Präsenz - Einzigartigkeit, sprich: die Fähigkeit, die eigene Verschiedenheit zu leben - die eigenen Talente und Fähigkeiten entwickeln – Leichtigkeit - Balance - ein erfülltes Leben, bunt und reich - Zufriedenheit - Vitalität und Lebendigkeit, egal in welchem Alter